25.10.2007
Erlebnisse und Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern
Von Linda
"Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, bei dem Schüleraustausch nach Italien dabei gewesen zu sein. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und die Herzlichkeit der Italiener zu schätzen gelernt.
... Anfangs gab es zwar leichte Verständigungsprobleme, die sich aber schon nach kurzer Zeit gaben.
... Ich finde, dass die Zeit, die wir in Italien waren, viel zu schnell vergangen ist. Aber ich freue mich schon, dass die "Partyleute" aus Italien in ein paar Monaten zu uns kommen und wir uns alle wiedersehen."
Von Daniela
"Für mich ging der Italienaustausch 2007 bereits in die zweite Runde und ich muss sagen, es ist immer wieder eine besondere Erfahrung mit keiner einzigen Sekunde Langeweile. Schon bei der Hinfahrt mit dem Nachtzug war klar, dass die folgende Woche sehr viel Spaß und Aufregendes versprach, da sich alle gut miteinander verstanden haben.
... in Pinerolo angekommen, wurden wir freundlich von unseren Austauschpartnern empfangen ... . Da ich selbst begeisterte Rollerfahrerin bin, steigerte sich meine Freude, da Laura mich das letzte Stück nach Hause auf ihrem Roller mitgenommen hat.
... Beim Pizzaessen mit der ganzen Gruppe hatte ich das Gefühl, dass wir uns - trotz einiger Verständigungsprobleme - schon seit Jahren kennen.
... Da in Italien auch samstags Schule ist, hieß es für uns früh aufstehen und zum Deutschunterricht gehen. Es war sehr interessant und es hat viel Spaß gemacht, zu sehen, wie andere unsere Sprache lernen.
... Am Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie zum Essen und Bowlen und wir haben einen Markt in Cumiana besucht. Abends waren wir auf Ludowikas "Kastanienparty". Ich muss sagen, dass das mit Abstand der beste Abend seit langer Zeit war. Wir haben gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht und wir haben uns super verstanden. Leider war das auch schon der letzte Tag in Pinerolo, aber der Gegenbesuch steht ja noch bevor... ."
Von Laura
"Als wir im Zug saßen, wußten wir noch nicht, was uns erwarten würde. Auf der langen Fahrt hatten wir Zeit genug um zu spekulieren, wie unsere Austauschpartner wohl sein werden, was wir alles vorhaben usw. In Pinerolo wurden wir schon von "unseren Italienern" erwartet. Obwohl sie uns herzlich empfingen, war anfangs alles etwas seltsam, weil wir uns noch nicht kannten.
... Da wir neben unserer Stimme einfach auch Hände und Füße nutzten, gab es kaum Verständigungsprobleme.
... Neben einem Spiel der Valpelice Bulldogs, der örtlichen Eishockeymannschaft, erlebten wir das italienische Nachtleben mit Pizza, Eis, Diskos und vor allem viel guter Laune.
Abschließend kann ich sagen,dass mir der Austausch viel Spaß gemacht hat und ich viele neue Erfahrungen gesammelt habe."
Von Christiane
"... Es erwartete mich meine Partnerin Irene, die ich schon von einem Bild und durch E-Mails kannte. Ich habe nicht in Pinerolo gewohnt, sondern in Frossasco. Deshalb gingen wir zur Bushaltestelle, wo Irene mir sofort einige Freunde vorstellte.
... Als wir dann bei Irene zu Hause ankamen, wurde ich sehr herzlich empfangen. Es hing ein Schild über der Tür, auf dem "Willkommen Christiane" stand. Außerdem wurde ich gleich umarmt - mit Küsschen links und Küsschen rechts - und ich wurde mit sehr leckerem italienischen Essen verwöhnt. Bei diesem gemütlichen Essen mit meiner Gastfamilie wurde ich gleich mit tausend Fragen überhäuft. Ich versuchte auf Englisch, Deutsch und mit Händen und Füßen zu reden, da ich kein Italienisch konnte. Aber im Endeffekt haben mich alle verstanden.
... Am Donnerstag wurden wir von Irenes Mutter zur Schule gebracht. ... Als wir in die Klasse kamen, fiel mir sofort auf, das in Italien behinderte Kinder nicht zu Sonderschulen gehen, sondern integriert werden. Ich finde, dass dies eine gute Idee ist.
... Abends sind wir mit ca. 30 Leuten in eine Pizzeria gegangen. Wir haben uns alle sehr gut verstanden, viel gelacht, gesungen und geredet. Mir kam es so vor als würden wir uns alle schon sehr lange kennen.
... Freitag war ich mit Irene auf einer Überraschungsparty für eine ihrer Freundinnen. Zuerst kannte ich dort niemanden, aber ich kam sehr schnell ins Gespräch und es gab keine Verständigungsproble -me.
... Am Sonntag bin ich mit Irene Fahrrad gefahren und habe so die Gegend kennen gelernt. Mittags sind wir dann zu Ludowika zu einem Kastanienfest gefahren. ... Außerdem haben wir einen Gesangwettbewerb veran- anstaltet. Zum Abschluss haben wir dann alle zusammen "Humba-Humba-Tätärä" gesungen. Für mich war das der beste Abend, da wir alle zusammen sehr viel Spaß hatten.
... Bei diesem Austausch habe ich andere Sitten und eine andere Kultur kennen gelernt, die mich positiv beeindruckt hat. Außerdem habe ich gelernt, dass Italiener sehr gastfreundlich sind, viel lachen, Spaß verstehen, gerne feiern und sehr offene Menschen sind.
Ich freue mich schon sehr auf den Gegenbesuch!"
Von Lennart
"... Am Bahnhof in Pinerolo wurde ich von meinem Partner Alessio nett und freundlich empfangen. ...Er stellte mir sofort 6 seiner Freunde vor.
... Wir wurden wenige Minuten später von meinem Gastvater abgeholt. Die Kommunikation zwischen den Gasteltern und mir stellte sich problematisch dar, denn sie sprechen weder Deutsch noch Englisch oder - was bei meinen Kenntnissen auch nur bedingt möglich ist - Französisch. Von Alessios älterem Bruder erfuhr ich nach einer herzlichen Begrüßung, dass an italienischen Schulen erst seit einigen Jahren Englisch bzw. Deutsch gelernt wird.
Alessio organisierte nach einem gemeinsamen Essen ein Treffen mit seinen Freunden - und somit auch indirekt mit meinen Freunden. Anfangs war es so, dass deutsche und italienische Jugendliche nicht so viel miteinander gesprochen haben. Dieses Phänomen legte sich nach kurzer Zeit, nachdem wir uns alle besser kannten.
... An den weiteren Tagen erkannte ich die Tagesabläufe der Familie und die Begegnungen wurden lockerer. Ich hatte mich in die italienische Sprache "eingehört" und mein französischer Wortschatz half mir bei vielen Unterhaltungen.
... Alles in allem waren es sehr schöne Tage in Italien, da wir viel gesehen haben und mit einer tollen Truppe deutscher und italienischer Jugendlichen und deren Familien eine schöne Zeit hatten.
Der Austausch hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich empfehle allen, die unschlüssig sind am Austausch teilzunehmen, im nächsten Jahr mitzufahren! Es lohnt sich und ich werde jederzeit wieder mitfahren ... "
Von Alexander
"Der Italienaustausch ist eine gelungene Abwechselung im Schulalltag. Man lernt neue Leute kennen und erlebt jeden Tag viel. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass Italiener sehr aufgeschlossene und fröhliche Menschen sind. Wer Spaß daran hat, andere Kulturen und Lebensweisen für sich zu entdecken, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren."
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