E (rfolgreich)
- B (egeistert) - G (ut) - Lernen

Um
diese indirekte Forderung des römischen Philosophen Seneca umzusetzen, haben
wir an unserer Schule ein E - B- G – Konzept zum wirkungsvollen Lernen
entwickelt.
Dies
hat sich die Vermittlung von Lernstrategien und entsprechenden Arbeitstechniken
sowie die damit verbundene Motivationssteigerung zur Aufgabe gemacht, d.h. die
Schüler/innen und Schüler sollen eine Unterstützung und Anleitung auf ihrem Weg
zum bzw. beim selbständigen Lernen erhalten.
Hintergrund
für eine derartige systematische Verankerung in unserer Unterrichtsarbeit ist
die in den letzten Jahren immer bedeutsamer gewordene Erkenntnis, dass das
souveräne Umgehen mit dem Prozess des Lernens an sich von einem Mitglied
unserer Gesellschaft mehr denn je erwartet wird.
Dies
meint also, dass Fähigkeiten wie eigene Lernziele zu setzen, eigenständig den
Lernprozess zu gestalten, effiziente Lernstrategien durchzuführen und sie
abschließend zu kontrollieren zu einer wichtigen Forderung, einer so genannten
Schlüsselqualifikation, für das Berufsleben in unserer heutigen Gesellschaft
geworden sind.
Somit
ist es von entscheidender Bedeutung, dass neben der Vermittlung von fundierten
Wissensinhalten (Fachkompetenz) bereits tragende Qualifikationen im Bereich
„Lernen lernen“ (Methodenkompetenz) in der Schule trainiert und nachhaltig
verwurzelt werden.
Darüber
hinaus ist auch die Aneignung von sozialen Fähigkeiten (Sozialkompetenz) für
eine erfolgreiche spätere Berufstätigkeit und ein positiv verlaufendes
Erwachsenen-Leben von entscheidender Bedeutung. Von den Jugendlichen werden
nämlich in einigen Jahren beim Wechsel in die Berufswelt Eigenschaften wie
Zielstrebigkeit, Kommunikationsbereitschaft, Teamfähigkeit oder
Handlungskompetenz u.Ä. verlangt.
Aus
diesem Grund ist am EBG ein Programm zur Vermittlung der Methodenkompetenz im
Verbund mit einer Förderung der Sozialkompetenz installiert. Der Anfang mit der
Erprobungsstufe ist gemacht und es ist beabsichtigt, das Konzept innerhalb der
Sekundarstufe I weiter auszuarbeiten und es dann mit dem bereits existierenden
Methodentraining der Oberstufe zu verbinden.
Diese
Vermittlung der Basisfähigkeit „Lernen lernen“ wird dabei sowohl
fächerübergreifend als ein Schwerpunkt unserer Schularbeit verstanden als auch
als Aufgabe jedes einzelnen Unterrichtsfaches, also fachspezifisch, betrachtet.
So
werden z.B. die Schüler/innen der 5.Klasse neben den jeweiligen Anleitungen zum
selbständigen und effizienten Lernen in dem einzelnen Fachunterricht in bis
vier übers Jahr verteilten Schwerpunkttagen mit unterschiedlichen Themen
lernen, wie eine sinnvolle Hausaufgabenplanung aussieht, zu welchen Lerntypen
sie gehören und daraus resultierend, welche Lernwege für sie jeweils die besten
sind. Auch die Kunst des effektiven Übens soll ihnen nahe gebracht werden,
damit sie den Lernstoff um so wirkungsvoller behalten können.

Parallel
dazu wird es auf dem Gebiet der sozialen Fähigkeiten zunächst darum gehen, das
eigene Selbstvertrauen zu stärken. Dabei erarbeiten und reflektieren die
Schüler/innen und Schüler u.a., welche Bedingungsfaktoren zu einem guten
Selbstvertrauen führen können und
welcher Zusammenhang
beispielsweise zwischen gutem Zuhören und starkem Selbstbewusst-sein besteht.
Bei
der Vermittlung sozialer Kompetenzen orientieren wir uns vor allem an
Bausteinen des Lions-Quest-Programms „Erwachsen werden –
Persönlichkeitsentfaltung von Jugendlichen“. Dieser Lehrgang für Lehrende und
Lernende wurde von Quest International und den internationalen Lions Clubs zur
Stärkung der erzieherischen Möglichkeiten an den Schulen für Kinder von 10 bis
14 Jahren entwickelt. Ziel dieser schulischen Jugendarbeit ist es, die
Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen positiv zu beeinflussen
und mit den Schulungsmaßnahmen, die auf die Stärkung von Selbstvertrauen,
Eigenverantwortung, Kreativität und Hilfsbereitschaft zielen, u.a. auch einen
Beitrag zur Suchtprävention zu leisten.
Seit
dem Schuljahr 2007/08 werden die sozialen Kompetenzen in der Jahrgangsstufe 5
in einer Ergänzungsstunde zum Thema
gemacht.
Da
sich nachweislich ein derartiges Lernstrategietraining in Kombination mit der
Schulung von Sozialkompetenz bereits im Schulleben selbst positiv auf die
aktuellen Lernleistungen auswirkt - nicht zuletzt auf Grund der sich
einstellenden Verbesserung des Lernklimas und der gesteigerten Motivation zu
lernen - , kann man in Weiterführung
des eingangs erwähnten Seneca-Zitates feststellen:
Für die Schule
und fürs Leben lernen wir e(rfolgreich)
- b(egeistert) - g(ut)!

Konzept EBG Erfolgreich
– Begeistert – Gut Lernen
Das
Methodentraining beginnt in der Jahrgangsstufe 5 mit der Einführungswoche.
Bewährtes wurde übernommen und ergänzt. Neu ist der Beginn des Fachunterrichts
mit 1 – 2 Stunden ab Mittwoch.
Die
Themen der Einführungswoche werden an den vier Schwerpunkttagen im Verlauf des
Schuljahres erneut aufgegriffen, vertieft und durch weitere Bausteine ergänzt.
An diesen Tagen findet kein Fachunterricht im 45-Minuten-Takt statt, sondern
das Klassenlehrerteam arbeitet mit der
Klasse an dem im EBG-Konzept vorgesehenen Themen. Es ist sinnvoll, dass alle
Klassen einer Stufe parallel arbeiten.
Die
dritte Säule stellt der Fachunterricht dar. Die zeitliche Festlegung der Themen
ermöglicht es den Fachteams Bausteine methodischen Lernens auf ihr Fach zu
übertragen, zu üben und zu festigen.
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ZEIT |
MONTAG |
DIENSTAG |
MITTWOCH |
DONNERSTAG |
FREITAG |
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1. |
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Kennenlernspiele |
Erwartungen/Wünsche (Tüten basteln) |
„Mein Arbeitsplatz“ |
Klassenlehrer, Klassengeschäfte |
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2. |
9.30 Gottesdienst |
Kennenlernspiele |
Fachunterricht |
Fachunterricht |
„Wer war Ernst-Barlach?“ |
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3. |
10.30 Begrüßung /Aula |
Schulbegehung |
Der „Hausaufgabenberg“ „Hefte/ Ordner“ |
Klassenregeln |
Fachunterricht |
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4. |
anschließend Klasse |
Schulrallye |
Klassenregeln |
Fachunterricht |
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5. |
Bücher/Stundenplan |
Schulordnung, Hausaufgabenbetreuung AGs |
Verkehrsbegehung |
Fachunterricht |
Fachunterricht |
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6. |
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------- |
------- |
------- |
Fachunterricht |
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Erläuterungen zum Stundenplan:
Die Fachstunden können nach Bedarf anders verteilt werden.
Bitte den genauen Stundenplan der Einführungswoche mit den Vertretungsplanern
absprechen.

Schwerpunkttage
Jahrgangsstufe 5 und 6
Es
finden pro Schuljahr drei bis vier Schwerpunkttage statt. An diesen Tagen
findet kein Fachunterricht im 45-Minuten-Takt statt, sondern das
Klassenleitungsteam arbeitet mit der Klasse an dem im EBG-Konzept vorgesehenen
Themen. Es ist sinnvoll, dass alle Klassen einer Stufe in der vorgegebenen
Woche arbeiten. Die Festlegung des Wochentages und die Absprache mit den
Vertretungsplanern erfolgt rechtzeitig durch das Klassenlehrerteam.
Jahrgangsstufe 5
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1. Schwerpunkttag |
Hausaufgaben/ Klassenregeln |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · lernen Wege kennen, Hausaufgaben effektiver anzufertigen. Dazu gehören: Hausaufgabenplanung nach einem Zeitplan, selbständiges Arbeiten, Wechsel von mündlichen und schriftlichen Aufgaben · erfahren die Wirkung von Musik bei der Hausaufgabenanfertigung Die Schülerinnen und Schüler · reflektieren den Umgang mit ihren Klassenregeln |
Die Kolleginnen und Kollegen · lassen den Schüler/innen Zeit, die Hausaufgaben in das Hausaufgabenheft einzutragen · kontrollieren regelmäßig · registrieren säumige Schüler/innen und benachrichtigen die Eltern Die Kolleginnen und Kollegen · achten auf die Einhaltung der Klassenregeln |
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2. Schwerpunkttag |
Mündliche Mitarbeit |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · reflektieren das eigene Redeverhalten · benennen allgemeine bzw. eigene Redehemmnisse · entwickeln Strategien zur Verbesserung der mündlichen Mitarbeit · erhalten einen Selbstreflexionsbogen zur eigenen mündlichen Mitarbeit |
Die Kolleginnen und Kollegen · erinnern die Schüler/innen an das Ausfüllen des Reflexionsbogens nach jeder Stunde · geben Rückmeldungen über Fortschritte bezüglich der mündlichen Mitarbeit |
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3. Schwerpunkttag |
Effektiv lernen I - Lerntypen |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · lernen die vier Lerntypen Lesen, Hören, Sehen und Schreiben/Handeln kennen · erfahren, zu welchem Lerntyp sie gehören · entwickeln passende Lernwege zu jedem Lerntyp? · begreifen, dass mehrkanaliges Lernen besonders effektiv ist |
Die Kolleginnen und Kollegen · reflektieren mit den Schüler/innen die im Unterricht angesprochenen Lernkanäle und verwendeten Lernwege |

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4. Schwerpunkttag |
Effektiv lernen II |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · lernen verschiedene Lern- und Übungsformen kennen und halten sie in einer Sammlung fest |
Die Kolleginnen und Kollegen · wenden ein oder mehrere der Übungsformen im Unterricht an |
Jahrgangsstufe 6
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5. Schwerpunkttag |
Klassenarbeiten |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · lernen, einen Zeitplan zur Vorbereitung auf die Arbeit zu erstellen · erkennen, dass regelmäßiges Üben und Wiederholen den Lernstoff im Langzeitgedächtnis verankert · nutzen verschiedene Möglichkeiten zur Vorbereitung auf die Klassenarbeit. · bereiten sich mit unterschiedlichen Übungen mental auf die Klassenarbeit |
Die Kolleginnen und Kollegen · bereiten in den nächsten Wochen eine Klassenarbeit intensiv nach den erlernten Arbeitsschritten vor · reflektieren den Erfolg der Vorbereitung nach Rückgabe der Arbeit |
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6. Schwerpunkttag |
Gruppenarbeit |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · reflektieren das eigene Verhalten und die Zusammenarbeit in Gruppen · lernen Regeln von Gruppenarbeit kennen · verteilen und erproben Rollen innerhalb einer Gruppe · erkennen den Sinn und die Effektivität von Gruppenarbeit |
Die Kolleginnen und Kollegen · nutzen die vereinbarten Regeln und Rollen für die Durchführung der Gruppenarbeiten im Fachunterricht |
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7. Schwerpunkttag |
Präsentieren |
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Ziele |
Einbindung in den Fachunterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler · reflektieren und erarbeiten verschiedene Präsentationskriterien · bereiten eine eigene Präsentation vor · halten diese Präsentation |
Die Kolleginnen und Kollegen · bieten die Möglichkeit, Präsentationen zu entwickeln, durchzuführen und zu reflektieren |

EBG- Methodentraining Terminübersicht 2009/10
Es
finden pro Schuljahr drei bis vier Schwerpunkttage statt. An diesen Tagen
findet kein Fachunterricht im 45-Minuten-Takt statt, sondern das
Klassenleitungsteam arbeitet mit der Klasse an dem im EBG-Konzept vorgesehenen
Themen. Es ist sinnvoll, dass alle Klassen einer Stufe in der vorgegebenen
Woche arbeiten.
Die
Festlegung des Wochentages und die Absprache mit den Vertretungsplanern erfolgt
rechtzeitig durch das Klassenlehrerteam.
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1. Schwerpunkttag 38. Kalenderwoche 2009 4 Stunden |
Hausaufgaben/ Klassenregeln |
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2. Schwerpunkttag 49. Kalenderwoche 2009 3 Stunden |
Mündliche Mitarbeit |
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3. Schwerpunkttag 6. Kalenderwoche 2010 4 Stunden |
Effektiv lernen I - Lerntypen |
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4. Schwerpunkttag 18. Kalenderwoche 2010 6 Stunden |
Effektiv lernen II |
Schwerpunkttage
Jahrgangsstufe 6 (Schuljahr2009/10)
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5. Schwerpunkttag 38. Kalenderwoche 2009 6 Stunden |
Klassenarbeiten |
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6. Schwerpunkttag 49. Kalenderwoche 2009 5-6 Stunden |
Gruppenarbeit |
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7. Schwerpunkttag 6. Kalenderwoche 2010 5-6 Stunden |
Präsentieren |
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8. Schwerpunkttag Februar/ März .2010 4-5 Stunden |
Arbeiten mit Excel |
Schwerpunkttage
Jahrgangsstufe 7 (Schuljahr2008/09)
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9. Schwerpunkttag noch nicht terminiert 6 Stunden |
Klassenarbeiten |
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10. Schwerpunkttag noch nicht terminiert 5-6 Stunden |
Präsentieren |